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Sortiment

Harnstoff und Düngemittel

Urea & Fertilizers

Harnstoff prilled und granuliert, technisches Urea, DEF sowie NPK-Programme.

11 Positionen in dieser Gruppe

Weiße Harnstoffprills rieseln von einer Stahlschaufel, dahinter eine Halde in der Lagerhalle
Harnstoff prilled 46 % Urea Prilled 46 % N

Harnstoff prilled 46 %

Urea Prilled 46 % N

Der gängigste Stickstoffdünger im Seehandel. Feinkörnig, schnell löslich und günstig zu verladen.

Prills entstehen durch Versprühen der Harnstoffschmelze in einem Turm und sind kleiner und weicher als Granulat. Deshalb eignen sie sich gut für die Sprühanwendung und die Weiterverarbeitung, reiben sich bei mehrfachem Umschlag aber leichter ab. Kritisch ist der Biuretgehalt. Biuret entsteht bei zu hoher Prozesstemperatur und schädigt Pflanzen bei Blattapplikation.

Anwendung
Ackerbau · Düngerimporteure · Blattdüngung · Weiterverarbeitung
Verpackung
25 kg Sack · 50 kg Sack · 1.000 kg Big Bag · Bulk Vessel
Ursprungsregionen
Naher Osten · Nordafrika · Russland · Iran · China
HS-Code
3102.10
Beschaffung
Auf Kontraktbasis
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Typische Kennwerte Harnstoff prilled 46 % · Urea Prilled 46 % N
KennwertEinheitWert
Stickstoff (N)%min. 46,0
Feuchtigkeit%max. 0,5
Biuret%max. 1,0
Korngrößemm1 bis 2,8 (min. 90 %)
Freies Ammoniakppmmax. 160
pH (10 %ige Lösung)7,0 bis 9,0

Typische Werte, keine Spezifikationszusage. Verbindlich ist die Chargenanalyse (COA).

Harnstoff granuliert 46 % Urea Granular 46 % N

Harnstoff granuliert 46 %

Urea Granular 46 % N

Grobkörnig und abriebfest. Diese Handelsform nimmt man für die Streuausbringung und für lange Transportketten.

Granulat wird im Wirbelschichtverfahren aufgebaut und erreicht dadurch größere, härtere Körner als Prills. Das zahlt sich bei mehrfachem Umschlag, Lagerung in feuchtem Klima und maschineller Breitverteilung aus, weil die Körner weiter und gleichmäßiger fliegen. Der zulässige Biuretwert liegt üblicherweise niedriger als bei Prills.

Anwendung
Ackerbau · Großflächenausbringung · Düngerimporteure · Mischdüngerwerke
Verpackung
50 kg Sack · 1.000 kg Big Bag · Bulk Vessel
Ursprungsregionen
Naher Osten · Nordafrika · Russland · China
HS-Code
3102.10
Beschaffung
Auf Kontraktbasis
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Typische Kennwerte Harnstoff granuliert 46 % · Urea Granular 46 % N
KennwertEinheitWert
Stickstoff (N)%min. 46,0
Feuchtigkeit%max. 0,5
Biuret%max. 0,90
Korngrößemm2 bis 4 (90 bis 94 % min.)

Typische Werte, keine Spezifikationszusage. Verbindlich ist die Chargenanalyse (COA).

Technischer Harnstoff Technical Grade Urea

Technischer Harnstoff

Technical Grade Urea

Höhere Reinheit für die industrielle Weiterverarbeitung.

Technischer Harnstoff wird als Vorprodukt für DEF-Lösungen, Harnstoff-Formaldehyd-Harze, Melamin und industrielle Prozesse eingesetzt. Die Anforderungen an Metallgehalte und Biuret liegen deutlich über denen von Düngerqualität. Die konkrete Spezifikation richtet sich nach dem Abnehmerprozess und wird im Kontrakt festgeschrieben.

Anwendung
DEF-Produktion · UF-Harze · Melaminherstellung · Industrielle Prozesse
Verpackung
25 kg Sack · 1.000 kg Big Bag · Bulk
HS-Code
3102.10
Beschaffung
Auf Kontraktbasis
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AdBlue / DEF Harnstofflösung 32,5 % nach ISO 22241

AdBlue / DEF

Harnstofflösung 32,5 % nach ISO 22241

Reduktionsmittel für SCR-Abgasnachbehandlung, normiert bis auf Spurenmetalle.

Die 32,5-prozentige Harnstofflösung wird in den Abgasstrang eingespritzt und setzt dort Ammoniak frei, das Stickoxide am SCR-Katalysator zu Stickstoff und Wasser reduziert. Je nach System sinkt der NOx-Ausstoß um bis zu 90 %. ISO 22241 begrenzt neben dem Harnstoffgehalt auch Aldehyde und einzelne Metalle im Milligrammbereich, weil schon Spuren den Katalysator vergiften.

Anwendung
Nutzfahrzeugflotten · Bau- und Landmaschinen · Kraftwerke (SNCR) · Tankstellennetze
Verpackung
10 L / 20 L Kanister · 208 L Fass · IBC 1.000 L · Bulk / ISO-Tank
HS-Code
3102.10
Beschaffung
Ab Lager und auf Kontraktbasis
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Typische Kennwerte AdBlue / DEF · Harnstofflösung 32,5 % nach ISO 22241
KennwertEinheitWertPrüfmethode
Harnstoffgehalt%31,8 bis 33,2 (Zielwert 32,5)ISO 22241
Biuret%≤ 0,3
Aldehydemg/kg≤ 5
Metallgehalt je Metallmg/kg≤ 0,5
Dichte bei 20 °Cg/cm³1,087 bis 1,093

Typische Werte, keine Spezifikationszusage. Verbindlich ist die Chargenanalyse (COA).

UAN-Lösung 32 % N (auch 30 % und 28 %)

UAN-Lösung

32 % N (auch 30 % und 28 %)

Flüssiger Stickstoffdünger aus Harnstoff und Ammoniumnitrat für Fertigation und Bandapplikation.

UAN enthält drei Stickstoffformen, nämlich Nitrat, Ammonium und Amid. Ein Teil wirkt deshalb sofort, ein Teil verzögert. Als Flüssigdünger lässt es sich exakt dosieren, mit Pflanzenschutzmitteln kombinieren und über Bewässerungssysteme ausbringen. Die Standardkonzentration von 32 % N wird für kältere Regionen auf 30 oder 28 % verdünnt, weil die Kristallisationstemperatur mit der Konzentration steigt.

Anwendung
Fertigation · Bandapplikation · Großflächiger Ackerbau
Verpackung
IBC 1.000 L · Flexitank · ISO-Tank · Bulk
HS-Code
3102.80
Beschaffung
Auf Kontraktbasis
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Typische Kennwerte UAN-Lösung · 32 % N (auch 30 % und 28 %)
KennwertEinheitWert
Standardkonzentration% N32 (auch 30 und 28)
Zusammensetzung (Richtwert)ca. 45 % Ammoniumnitrat, 35 % Harnstoff, 20 % Wasser

Typische Werte, keine Spezifikationszusage. Verbindlich ist die Chargenanalyse (COA).

Ammoniumsulfat 21-0-0

Ammoniumsulfat

21-0-0

Stickstoff und Schwefel in einem Korn, für schwefelarme Böden und alkalische Standorte.

Ammoniumsulfat liefert neben 21 % Stickstoff auch Sulfatschwefel, der in vielen Böden inzwischen limitierend ist, seit die Schwefeleinträge aus der Luft zurückgegangen sind. Es wirkt zudem bodenansäuernd und ist damit auf kalkreichen Standorten interessant. Handelsformen sind kristallin und granuliert.

Anwendung
Ackerbau auf schwefelarmen Böden · Alkalische Standorte · Mischdüngerwerke
Verpackung
25 kg Sack · 50 kg Sack · 1.000 kg Big Bag · Bulk Vessel
HS-Code
3102.21
Beschaffung
Auf Kontraktbasis
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Typische Kennwerte Ammoniumsulfat · 21-0-0
KennwertEinheitWert
Nährstoffanalyse21-0-0
Formenkristallin, granuliert

Typische Werte, keine Spezifikationszusage. Verbindlich ist die Chargenanalyse (COA).

DAP (Diammoniumphosphat) 18-46-0

DAP (Diammoniumphosphat)

18-46-0

Der weltweit meistgehandelte Phosphatdünger, hoch konzentriert und gut streufähig.

DAP bringt Stickstoff und Phosphat gemeinsam aus und wird vorwiegend zur Grunddüngung eingesetzt. Beim Auflösen entsteht im Umfeld des Korns kurzzeitig ein alkalisches Milieu, weshalb bei Saatgutnähe Vorsicht geboten ist. Die hohe Nährstoffdichte senkt Transport- und Ausbringkosten je Nährstoffeinheit.

Anwendung
Grunddüngung · Mischdüngerwerke · Düngerimporteure
Verpackung
50 kg Sack · 1.000 kg Big Bag · Bulk Vessel
HS-Code
3105.30
Beschaffung
Auf Kontraktbasis
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Typische Kennwerte DAP (Diammoniumphosphat) · 18-46-0
KennwertEinheitWert
Nährstoffanalyse18-46-0

Typische Werte, keine Spezifikationszusage. Verbindlich ist die Chargenanalyse (COA).

MAP (Monoammoniumphosphat) 11-52-0

MAP (Monoammoniumphosphat)

11-52-0

Phosphatdünger mit leicht saurer Reaktion, saatgutverträglicher als DAP.

MAP enthält mehr Phosphat und weniger Stickstoff als DAP und reagiert beim Auflösen leicht sauer. Dadurch ist es näher am Saatgut einsetzbar und auf alkalischen Böden vorteilhaft, weil die Phosphatverfügbarkeit dort sonst schnell abnimmt.

Anwendung
Startdüngung · Alkalische Böden · Mischdüngerwerke
Verpackung
50 kg Sack · 1.000 kg Big Bag · Bulk Vessel
HS-Code
3105.40
Beschaffung
Auf Kontraktbasis
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Typische Kennwerte MAP (Monoammoniumphosphat) · 11-52-0
KennwertEinheitWert
Nährstoffanalyse11-52-0

Typische Werte, keine Spezifikationszusage. Verbindlich ist die Chargenanalyse (COA).

NPK-Mischdünger projektspezifisch, z. B. 15-15-15 oder 20-10-10

NPK-Mischdünger

projektspezifisch, z. B. 15-15-15 oder 20-10-10

Volldünger, nach Kultur und Boden zusammengestellt. Es gilt die Rezeptur, eine Norm gibt es nicht.

NPK-Formulierungen werden auf Kultur, Bodenanalyse und Anbauzeitpunkt hin gemischt. Eine feste Norm gibt es nicht. Entscheidend sind die vereinbarte Analyse, die Kornhärte und die Gleichmäßigkeit der Mischung, damit sich die Komponenten beim Transport nicht entmischen. Compoundware lässt sich dabei sicherer streuen als Bulkblend.

Anwendung
Ackerbau · Plantagen · Düngerdistributoren
Verpackung
25 kg Sack · 50 kg Sack · 1.000 kg Big Bag · Bulk Vessel
HS-Code
3105.20
Beschaffung
Auf Kontraktbasis
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Typische Kennwerte NPK-Mischdünger · projektspezifisch, z. B. 15-15-15 oder 20-10-10
KennwertEinheitWert
Analysenach Kundenrezeptur, keine feste Norm

Typische Werte, keine Spezifikationszusage. Verbindlich ist die Chargenanalyse (COA).

MOP (Kaliumchlorid) 0-0-60

MOP (Kaliumchlorid)

0-0-60

Die gängigste Kaliquelle im Welthandel, mengenmäßig führend.

Muriate of Potash ist die günstigste und meistgehandelte Kaliform. Der Chloridanteil ist für die meisten Ackerkulturen unproblematisch, bei chloridempfindlichen Kulturen wie Tabak, Kartoffeln oder vielen Obstarten wird stattdessen SOP eingesetzt.

Anwendung
Ackerbau · Mischdüngerwerke · Industrielle Kaliverwendung
Verpackung
50 kg Sack · 1.000 kg Big Bag · Bulk Vessel
HS-Code
3104.20
Beschaffung
Auf Kontraktbasis
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Typische Kennwerte MOP (Kaliumchlorid) · 0-0-60
KennwertEinheitWert
Nährstoffanalyse0-0-60 (KCl)

Typische Werte, keine Spezifikationszusage. Verbindlich ist die Chargenanalyse (COA).

SOP (Kaliumsulfat) 0-0-50

SOP (Kaliumsulfat)

0-0-50

Chloridfreie Kaliquelle mit Schwefel für empfindliche Kulturen und salzbelastete Böden.

Kaliumsulfat liefert Kali ohne Chlorid und zusätzlich Sulfatschwefel. Man setzt es deshalb bei Obst, Gemüse, Tabak, Wein und Kulturen unter Bewässerung mit hoher Bodensalinität ein. Weil der Preis deutlich über MOP liegt, lohnt es sich nur für höherwertige Kulturen.

Anwendung
Obst- und Gemüsebau · Weinbau · Chloridsensible Kulturen
Verpackung
25 kg Sack · 1.000 kg Big Bag · Bulk Vessel
HS-Code
3104.30
Beschaffung
Auf Kontraktbasis
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Typische Kennwerte SOP (Kaliumsulfat) · 0-0-50
KennwertEinheitWert
Nährstoffanalyse0-0-50 (K₂SO₄), chloridfrei

Typische Werte, keine Spezifikationszusage. Verbindlich ist die Chargenanalyse (COA).

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Ref ______ · Datum ________ · 2026

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